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Generale

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Erich von Lewinsky,...
genannt von Manstein (1887 bis 1973), bekam den Marschallstab im Juli 1942, nach der Eroberung der Krim und der Festung Sewastopol. Der Spezialist für bewegliche Operationen vertrat die Theorie, dass ein Befehlshaber Schwerpunkte zu bilden und an anderen Stellen kalkulierte Risiken einzugehen habe.

Mitte Dezember 1942 scheiterte Mansteins letzter Versuch, als Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Don die 6. Armee des Generalobersten Paulus aus dem Stalingrader Kessel zu befreien.

Ein britisches Militärgericht verurteilte Manstein 1949 zu zwölf Jahren Haft, wovon er aber nur drei Jahre absaß. Der Fonds für seine Verteidigung wurde unterstützt vom ehemaligen britischen Premierminister Churchill, der diese Art von "Siegerjustiz" ablehnte.

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Friedrich Paulus (1890 bis 1957)...
erhielt den Rang eines Generalfeldmarschalls im Januar 1943 aus einem einzigen Grund: als Aufforderung zum Selbstmord. Dass Paulus diese "Lösung" verweigerte und stattdessen im Kessel von Stalingrad in sowjetische Gefangenschaft ging, hat Hitler ihm nie verziehen.

Paulus kapitulierte überdies nur, um sein und seiner näheren Umgebung Weiterleben zu sichern. Die Masse seiner 6. Armee hatte er in penibler Ausführung von Hitlers Befehlen geopfert. Diskutabel sind Paulus Aussagen während der Nürnberger Prozesse 1946: Als Generalstäbler war er federführend am Kriegsplan gegen die Sowjetunion beteiligt, und verwendete Teile seines Wissens, um die sowjetische Seite vom Verdacht, selbst aggressive Absichten gehegt zu haben, reinzuwaschen.

1953 zurückgekehrt in die noch junge DDR, stand Paulus unter geheimdienstlicher Aufsicht. Paulus starb am 1. Februar 1957 in seiner Dresdner Villa. Die DDR gewährte ihm ein militärisches Begräbnis.

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Höchstens eine Fußnote...
der Geschichte war das Attentat vom 20. Juli 1944 - der rigorose, überwiegend von Stabsoffizieren getragene Widerstand gegen Hitler - für die unmittelbare Nachwelt: Die New York Times fühlte sich am 9. August 1944 an die Atmosphäre einer "finsteren Verbrecherwelt" erinnert. Churchill qualifizierte das Geschehen vor dem Britischen Unterhaus gar als "Ausrottungskampf unter Nazi-Würdenträgern".

Und Ilja Ehrenburg schrieb im Roten Stern: "Unsere Armeen sind ohnehin schneller als das Gewissen der Fritzen." Während der Nachkriegszeit wurden die Verschwörer um Stauffenberg nicht nur von Nazi-Mitläufern als Verräter beschimpft; auch die alliierte Propaganda schwieg sie tot. Bis zur Neubewertung des Attentats als heldenhafte, verzweifelte Tat brauchte es Jahrzehnte.