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Kriegsveteranen

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Scheinbar unversehrt gelangten fast alle der im Zweiten Golfkrieg 1991 eingesetzten Soldaten wieder in die Heimat zurück. Heute gilt ein Viertel der Golfkriegsveteranen als arbeitsunfähig, die Hälfte musste sich wegen seltsamer Symptome in ärztliche Behandlung begeben.

Ihre Krankheit, als Golfkriegssyndrom bezeichnet, belastet vor allem die physische Gesundheit: Schmerzen der Gelenke und Muskeln, Konzentrationsprobleme und Müdigkeit sind typisch. Hinzu kommen häufig Schwindel, Erbrechen und Durchfall, Haar- und Zahnausfall, Lähmungen, Sehstörungen, Gedächtnisschwund sowie Missbildungen bei nachmals gezeugten irakischen und amerikanischen Kindern.

Als Hauptursache kommt hochtoxisches, radioaktives Uran infrage, das als die Durchschlagskraft erhöhender Munitionsbestandteil tonnenweise verschossen wurde und große Landstriche verseuchte. Über Atemorgane oder offene Wunden könnte es leicht in die Körper der Menschen gelangt sein.