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Luftbrücke

Infobox

Herbst 1947: Auf dem Gelände des Hamburger Hafens lagern kistenweise D-Mark-Noten für die geplante Währungsreform in den Besatzungszonen der Westalliierten.
15. Juni 1948: Die Außenminister der USA, Großbritanniens und Frankreichs einigen sich in London auf Leitlinien der Besatzungspolitik im westlichen Deutschland. Ergebnis sind die Frankfurter Dokumente, Basis für das spätere Grundgesetz der Bundesrepublik.
20. Juni 1948: Währungsreform in den Westzonen. Altes Reichsmark-Bargeld droht die Ostzone zu überfluten. Die sowjetische Administration improvisiert daher drei Tage später ebenfalls eine Währungsreform.
Nacht vom 23. auf den 24. Juni: In Westberlin gehen die Lichter aus. Der Güterverkehr wird unterbrochen, allerdings läuft der Personenverkehr während der gesamten Blockade weiter. Westberliner können in Ostberlin Lebensmittel beziehen. Nur wenige machen von diesem Angebot Gebrauch.
25. Juni 1948: General Lucius D. Clay, Militärgouverneur der amerikanischen Besatzungszone, befiehlt den Start der Berliner Luftbrücke. Grundlage sind Berechnungen des britischen Air Commodore Rex Waite vom Frühjahr 1948, die beweisen, dass eine Versorgung sowohl der alliierten Truppen als auch der Bevölkerung allein auf dem Luftweg möglich ist.
12. Mai 1949: Ende von Berlinblockade und Luftbrücke. Im Gegenzug heben die Westalliierten ihre Blockade der ostdeutschen Industrie auf.
1951: Beim Flughafen Tempelhof entsteht ein Luftbrückendenkmal, das unter anderem an die 41 Briten, 31 US-Amerikaner sowie mindestens 6 Deutschen erinnert, die bei tödlichen Unfällen ihr Leben verloren.