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Post

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Früher Gebühr, heute Entgelt
Der Schwarze Einser war die erste deutsche Briefmarke, herausgegeben von Bayern 1849. Berechnete die Post das Porto bis dahin nach der jeweiligen Entfernung, stellte das neue Wertzeichen die Gebührenordnung auf eine neue Grundlage. Da die Post ein Staatsbetrieb war, war das Porto folglich eine öffentlich-rechtliche Gebühr, der Kauf der Marke ein Verwaltungsakt.

Seit der Privatisierung der Deutschen Post 1995 ist der Erwerb allerdings ein privatrechtlicher Kaufvertrag. Die früheren Postbenutzer sind nun Postkunden, die eine privatrechtliche Dienstleistung gegen ein Leistungsentgelt entgegen nehmen. Ausgegeben werden die Briefmarken aber immer noch vom Staat, nämlich vom Bundesfinanzministerium.