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Kriegsveteranen

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Schlacht um Norditalien
Noch lange nach dem Wiener Kongress 1815 gehörte Norditalien zum österreichischen Staat. Doch eine machtvolle und populäre Freiheitsbewegung kämpfte bald für Italiens Einheit, für die neue italienische Nation.

In Camillo Benso von Cavour, dem Ministerpräsidenten des italienischen Teilstaats Piemont, hatte diese Bewegung ihren Führer. Cavour verbündete sich mit dem französischen Kaiser Napoleon III. Französische und piemontesische Truppen auf der einen und Österreicher auf der anderen Seite standen sich am Morgen des 28. Juni 1859 bei Solferino gegenüber.

Das Gemetzel dauerte an, bis am Abend Gewitter und Wolkenbrüche alle Aktionen beendeten. Österreichs Kaiser Franz Joseph II., dessen Einheiten teilweise in Panik gerieten, zog sich vom Schlachtfeld zurück. Von Strategie war auf keiner Seite viel zu bemerken. Lediglich die Fehler des senilen österreichischen Feldmarschalls Gyulai übertrafen die der Franzosen.

Deshalb ist Solferino eine wenig "interessante" Schlacht, gemessen an den Kriterien von Militärenthusiasten. Meist hatten die höheren Stäbe alle Übersicht verloren - ein Vorgeschmack auf den Ersten Weltkrieg, in dem oft völlig untalentierte Heerführer Millionen-Armeen in die Knochenmühlen schickten.