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Die Banane...
(musa sapientum, die "Frucht der Weisen") gehört zur Familie der Bananengewächse (musa paradisiaca). Von den zwischen vierhundert und neunhundert Arten werden über hundert kultiviert. Die Kulturgeschichte einer der ältesten Nutzpflanzen der Menschheit beginnt vor rund dreitausend Jahren in Südostasien. Von dort aus breitete sich die Banane über tropische Regionen Südasiens, Afrikas und Latein- und Zentralamerikas aus.

Aus der kaum genießbaren Wildfrucht wurden die süße Obstbanane - hierzulande eine der beliebtesten Obstsorten - und die stärkehaltige Kochbanane, die - gekocht, gebacken oder auch geröstet - zu den Grundnahrungsmitteln ihrer Ursprungsländer zählt. Daneben gibt es auch noch die nicht essbare Faserbanane, deren Blattscheidenfasern meist zu Netzen, Tauen und Garnen verarbeitet werden.

Der Begriff Banane kommt übrigens vom arabischen Wort banan, was so viel wie "Finger" bedeutet. Die 10 bis 16 Früchte, die sich aus dem Fruchtknoten entwickeln, sehen aus wie Finger einer Hand. Während des Wachsens wenden sie sich immer mehr dem Sonnenlicht zu und werden dadurch krumm. Dieses Phänomen nennt man Geotropismus.