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Tee

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Anbaugebiete
Aus China ist die Kultivierung von Tee seit ungefähr zweieinhalb Jahrtausenden überliefert. Noch heute ist das "Reich der Mitte" das wichtigste Anbauland (Produktion 2007: über eine Million Tonnen), knapp vor Indien.

Während in Asien die Teeherstellung eine lange Tradition hat, entwickelte sich Kenia erst in den letzten vier Jahrzehnten zum bedeutenden Tee-Exporteur: Das afrikanische Land führte 2007 fast dreihunderttausend Tonnen Tee aus. Europäische Länder hingegen müssen Tee importieren, weil es zum Anbau zu kalt ist.

Die Teepflanze benötigt schließlich starke Sonneneinstrahlung, viel Wärme und Feuchtigkeit. Sumpfige Böden oder stehendes Wasser verträgt sie nicht, gut eignen sich sandige Gebirgsböden mit moderaten Mengen an Niederschlag.

In Japan sind die Produktionsverfahren so weit perfektioniert, dass auch höherwertige Teesorten maschinell geerntet werden. Andere wichtige asiatische Anbaugebiete für Tee sind Taiwan und Nepal.

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Yogi, Roibush und Jasmin
Tee in seiner Vielfalt ist hierzulande längst kein Exot mehr. Aber: Was in Deutschland als Tee bezeichnet wird, ist oft kein Tee, sondern ein teeähnliches Getränk.

Nur aus den Blättern und Blüten der Strauchpflanzen Camellia sinensis und Camellia assamica wird echter Tee. Letztere Pflanze ist übrigens Namensgeberin für die bekannte Teesorte Assam. Weißer Tee, Grüner Tee und Schwarzer Tee stammen jeweils von einer dieser Pflanzen ab.

Die beiden Ur-Teepflanzen sind jedoch immer seltener in reiner Form zu finden. Zunehmend werden sie von so genannten Hybriden verdrängt. Inzwischen existiert auch noch eine dritte Züchtung, die als Teepflanze anerkannt wird: die Camellia Japonica, auch Thea Japonica. Schon vor sechshundert Jahren tauchte sie in Japan erstmals auf.

Viele bekannte Tees, wie beispielsweise der Earl Grey, sind blendings, also Mischungen verschiedener Teesorten. Minderwertige Tees können mit Blüten, wie zum Beispiel Jasmin, aufgewertet werden. Immer häufiger wird jedoch künstliches Aroma hinzugefügt.

Nicht nur Blätter vom Teestrauch füllen also unsere Teebeutel: Yogi-Tee zum Beispiel enthält die Gewürze Zimt, Kardamom, Ingwer, Nelken und schwarzen Pfeffer - und ist besser bekannt unter dem Namen Chai.