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Zitronen

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Strom kommt nicht immer...
nur aus der Steckdose - auch Zitronen können ihn erzeugen. Hierfür benötigt man zwei verschiedene Metalle, zum Beispiel eine Kupfermünze und einen Eisennagel. Die befestigt man in der Zitrone und verbindet sie jeweils mit einem Draht. Beim Zusammenführen der Drähte entsteht Strom. Zur Prüfung kann man ein Messgerät oder eine Glühlampe dazwischen schalten.

Physikalische Ursache: Wenn zwei unterschiedliche Metalle in die Lösung eines Elektrolyten (hier: Zitronensäure) gebracht werden, löst sich das "unedlere" Metall auf. Seine Atome gehen als positive Ionen in die Lösung. Der Draht wird von den zurückbleibenden Elektronen negativ geladen. Dem "edleren" Metall entzieht die Lösung Elektronen und es wird positiv. Werden die Drähte außerhalb der Zitrone verbunden, gleichen sich die Ladungen aus - es fließt Strom.

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Geheime Botschaften
Zitronensaft funktioniert als Zaubertinte, mit der man unsichtbare Nachrichten weitergeben kann. Bringt man mit einem Pinsel oder leeren Tintenfüller den Saft auf weißes Papier, lässt sich die Schrift nach dem Trocknen nicht mehr erkennen.

Um die Nachricht wieder sichtbar zu machen, muss das Blatt erhitzt werden: Zitronensaft enthält Kohlenstoff; der löst sich in der Hitze aus seiner Verbindung und färbt sich durch die Verbrennung braun. Schon die berühmten Drei Musketiere sollen mit diesem Trick geheime Botschaften durch ganz Frankreich transportiert haben.