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LexiTV - Das MDR Wissensmagazin - Bildung für alle

 

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"Kiffer sind faul und träge", dieses weit verbreitete Vorurteil gilt heute als widerlegt. Es wird vermutet (noch gibt es nur wenige Studien zu diesem Thema), dass circa drei bis sechs Prozent der chronischen Konsumenten nach eigenen Angaben zeitweise an diesem Syndrom gelitten haben. Da die chronischen Konsumenten nur eine Minderheit der Konsumenten insgesamt ausmacht, hat man sich mittlerweile aufgrund der verschwindend geringen Anzahl tatsächlicher Fälle darauf geeinigt, das amotivationale Syndrom als Mythos zu bezeichnen. Experten gehen davon aus, dass das amotivationale Syndrom eher eine pubertätsbedingte Erscheinung und der Hanfkonsum weniger Auslöser als Symptom ist.