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Porzellan

Infobox

Porzellan-ABC
Alterung: Für alle Zeiten bleiben sämtliche Eigenschaften des Porzellans wie Festigkeit, Dichte, Härte und Glanz unverändert.
Bone China: Das Knochenporzellan gilt als edelstes aller Porzellane. Der Brite Thomas Frye stellte es 1748 erstmals her, indem er verglühte Knochenasche zur Weichporzellanmasse gab.
Festigkeit: Porzellan hat eine Druckfestigkeit von fast fünf Tonnen pro Quadratzentimeter. Anders formuliert: Stellt man einen Eisenbahnwagen von zehn Tonnen Gewicht auf eine etwa zwei Quadratzentimeter große Porzellanfläche, zerbirst das Porzellan nicht.
Frittenporzellan: Das kaolinfreie Porzellan wurde um 1760 in Frankreich erfunden und wird bei niedriger Temperatur gebrannt.
Hartporzellan: Seine zentralen Merkmale sind der hohe Kaolinanteil (fünfzig Prozent) und die geringe Transparenz. Hartporzellan ist das in Deutschland am häufigsten produzierte Porzellan.
Kaolin: Das vorwiegend in lockeren, weißen Massen auftretende Gestein erhielt seinen Namen nach dem chinesischen Fundort Kao-ling. Es wird auch Ton- oder Porzellanerde genannt.
Porzellan: Das edelste keramische Material besteht aus einem dichten, durchscheinenden und weißen Scherben aus Kaolin, Quarz und Feldspat.
Scherben: Ein Scherben ist die Bezeichnung für die gebrannte Tonmasse bei Keramikerzeugnissen.
Weichporzellan: Ostasiatisches Porzellan ist meist Weichporzellan. Es enthält im Unterschied zu Hartporzellan weniger Kaolin (zwanzig bis vierzig Prozent), wird mit geringerer Temperatur gebrannt und ist zerbrechlicher.