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Gespenster

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Die Parapsychologie hat sich der Untersuchung paranormaler Phänomene - üblich ist der Begriff Psi-Phänomene - verschrieben. Dazu gehören neben der Psychokinese, die sich mitunter in Poltergeist-Erscheinungen manifestiert, auch Telepathie und Nahtoderfahrungen. Um Erklärungen zu finden, werten Parapsychologen zum einen Erfahrungsberichte aus. Zum anderen führen die Experten Experimente mit sensitiv veranlagten Menschen durch und testen Versuchspersonen auf ihre Fähigkeit, zufällige Ereignisse durch Willenskraft zu beeinflussen. Kritiker stellen allerdings die wissenschaftliche Exaktheit der angewandten Methoden in Frage. Die Gründung der Society of Psychical Research im Jahr 1882 gab der Parapsychologie erstmals einen institutionellen Rahmen. Bis heute ist es laut Selbstaussage das Ziel der Gesellschaft, paranormale Phänomene vorurteilsfrei und emotionslos zu untersuchen. Seit den 1930er Jahren ist die Parapsychologie zudem an einigen Universitäten als wissenschaftliche Disziplin verankert. So existiert in Freiburg i. Br. seit 1950 das Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP), an der Universität von Edinburgh seit 1985 die Koestler Parapsychology Unit.