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Wann es die wirklich erste Olympiade der Antike gab, ist bis heute unbekannt. Somit liegt der Ursprung der Olympischen Spiele im Dunkeln. Bereits im 3. Jahrtausend v. Chr. existierte in Olympia, im Nordwesten des Peloponnes, ein Heiligtum. Verehrt wurde der Halbgott Pelops. Im Wagenrennen auf Leben und Tod soll jener Pelops den König von Pisa (bei Olympia) bezwungen haben. Später, lange nach diesem wahrhaft olympischen Beginn, wurde in Olympia der Zeuskult eingeführt.

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Erster Olympiasieger der Geschichte ist der Läufer Koroibos aus Elis. Er siegte in den ältesten bekannten Olympischen Spielen im Jahr 776 v. Chr. Stadionlauf war die einzige Disziplin, die damals ausgetragen wurde. Nachdem die Spiele lange Zeit nur eine sehr begrenzte örtliche Bedeutung hatten, kam im 6. Jahrhundert v. Chr. ein Aufschwung: Sie wurden, speziell nach dem Sieg der Griechen in den Perserkriegen, zu einer Manifestation griechischen Nationalgefühls. Der Peloponnesische Krieg zwischen den Städtebünden Athens und Spartas ließ Olympiaden allerdings bedeutungslos werden.