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Der Apostel Petrus gilt als erster Papst. Doch der "Fels", auf den Jesus seine Kirche bauen wollte - war noch nicht primus inter pares sondern "nur" Bischof von Rom - mit hohem Ansehen zwar, aber ohne besondere Hausmacht. Ab dem 5. Jahrhundert wird der Name papa allein vom römischen Bischof geführt, womit er sich immer stärker von seinen Amtskollegen andernorts abhob. Seitdem hat sich die Sonderrolle des Bischofs von Rom als Oberhaupt der Kirche mehr und mehr verfestigt. Innozenz I. (402 bis 417) bestand erstmals auf die Nachfolge Petri, leitete von dessen Verdiensten und dessen Bezeichnung als "Hirte der Christenheit" seine eigenen Ansprüche ab. Die offenbar starke Herrscherpersönlichkeit entsprach im juristischen Sinn als erste unserem heutigen Verständnis eines Papstes.