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Der Magdeburger Dom
Der Dom ist das Wahrzeichen der Stadt. Wo er heute steht, stand einst die Klosterkirche, in der die Mönche des Moritzklosters seit 937 ihre Messen feierten. Otto I. ließ die Kirche ab 955 zum Dom ausbauen - womit er ein Zeichen seines unbedingten Willens setzte, ein neues Erzbistum Magdeburg einzurichten.

968 war es dann soweit: Der Dom wurde das, was er sein sollte, Bischofskirche nämlich. Diese erste Kathedrale fiel 1207 einem Brand zum Opfer. Auf ihren Grundmauern errichtete man den neuen Dom als ersten Sakralbau Deutschlands im gotischen Stil. Über drei Jahrhunderte zogen sich die Arbeiten hin; die 104 Meter hohen Türme wurden erst 1520 fertiggestellt.

Alle Kriegswirren und Feuersbrünste überstand die Magdeburger Kathedrale mehr oder minder unbeschadet. Heute ist der größte Sakralbau in den neuen Bundesländern die touristische Hauptattraktion Magdeburgs. Ein Besuch lohnt allein schon wegen des Grabmals Ottos des Großen, der im Dom beigesetzt ist.