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New York

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Die Harlem Renaissance...
war eine Bewegung afroamerikanischer Schriftsteller, Künstler und Intellektueller in den Zwanziger Jahren. Ihr Ziel war es, durch Provokation die Akzeptanz schwarzer Kultur in der amerikanischen Gesellschaft zu fördern.

Das künstlerische Selbstverständnis der Beteiligten entsprang vor allem dem Wunsch, mit kreativen Mitteln das Bild des Schwarzen zu verändern, Rassismus mit einer ästhetischen Bewegung zu überwinden. Ihre Anhänger kritisierten ebenso die schwarze wie auch die weiße Oberschicht.

Hilfreich war das Fire!! -Magazin: Das Heft galt den Machern als Gesamtkunstwerk. Zwar erschien es nur einmal, hatte aber Potential genug, um seit 1926 nicht in Vergessenheit zu geraten.

Essays, Kurzgeschichten und Gedichte erschienen neben Illustrationen und Fotografien der Reformer. Themen wie Homosexualität und Rassismus stellten die Vorurteile von Mehrheiten auch unter Schwarzen in Frage. Im Unterschied zu anderen Publikationen schwarzer Autoren finanzierte sich dieses Heft nicht durch generöse Weiße, sondern mit den Mitteln seiner Beteiligten.

Tatsächlich gelang es den Autoren Langston Hughes, Richard Bruce, Zora Neale Hurston und Carl van Vechten neben vielen anderen, prägend auf die Gegenwartskultur einzuwirken.

Im Zuge der globalen Wirtschaftskrise, der Großen Depression der frühen 1930er Jahre, verebbte jedoch die Harlem Renaissance. Heute sind eher deren Musiker wie Louis Armstrong, Ella Fitzgerald oder die Schauspielerin Josephine Baker in Erinnerung geblieben.