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Der Wiener Opernball
Die Geschichte des Wiener Opernballs beginnt eigentlich in Paris. Dort wurde 1716 erstmals ein öffentlicher Ball veranstaltet, zu dem jeder Zutritt hatte, der über das nötige Kleingeld verfügte. Er war Vorbild für den späteren Opernball.

1869 verbot der Kaiser Franz Joseph I. noch die Durchführung eines Tanzfestes in seiner gerade neu gebauten Oper. Erst 1877 erlaubte er endlich eine Soirée, auf der offiziell aber nicht getanzt werden durfte.

Doch nach der Eröffnung mit Mendelssohns Hochzeitsmarsch hielt die Wiener nichts mehr auf den Stühlen. Dies gilt als Geburtsstunde des Wiener Opernballs. Viele der alten Traditionen gibt es bis heute.

Dazu gehört neben der Kleiderordnung - Herren kommen im Frack, Damen im langen Abendkleid - auch die Eröffnung durch 180 Debütantinnen, die damit in die vornehme Wiener Gesellschaft eingeführt werden.