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Bohrinseln...
gibt es in drei verschiedenen Bauarten. Ölplattformen sitzen auf einem massiven Sockel, der bis zum Meeresgrund hinabreicht. Verschiedene Funktionsbereiche solcher Anlagen sind für Bohrung, Förderung und Raffinierung des Erdöls verantwortlich. Ihre feste Montage macht sie unbeweglich; 25 Jahre und mehr sollen sie an ein und derselben Stelle das Öl nach oben pumpen und verarbeiten.

Eine andere Variante sind Hubbohrinseln, die in bis zu 200 Meter tiefem Wasser einsatzfähig sind. Mit drei oder vier Gerüstbeinen stehen sie auf dem Boden der See; müssen sie den Einsatzort wechseln, fahren sie die Beine ein und können so von einem Spezialschiff zum nächsten Ölfeld gebracht werden.

Halbtaucherbohrinseln hingegen sitzen nicht unmittelbar auf dem Meeresgrund auf. Sie treiben an der Oberfläche, getragen von gigantischen Schwimmkörpern unter Wasser, die für Auftrieb und Stabilität sorgen. Anker halten Halbtaucherbohrinseln an Ort und Stelle.