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Kosmonaut

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Als erster Weltraumtourist...
flog am 28. April 2001 der US-amerikanische Unternehmer Dennis Tito in kosmische Höhen. Zweiter Tourist und erster "Afronaut" (Afrikaner im All) überhaupt war der Softwareentwickler Mark Shuttleworth aus Südafrika. Sein Flug startete am 25. April 2002.

Wegen des Absturzes des US-Space Shuttles Columbia Anfang 2003 gab es erst im Oktober 2005 wieder einen Privatmann im All: den US-Unternehmer Gregory Olsen.

2006 sollte der Japaner Daisuke Enomoto zur ISS fliegen, musste aber aus gesundheitlichen Gründen seinen Platz für Anousheh Ansari räumen. Der fünfte Tourist, der Programmierer Charles Simonyi, hob im April 2007 und erneut im März 2009 ab. Der Softwareentwickler Richard Garriott verbrachte im Oktober 2008 zwölf Tage im All und auf der ISS.

Mit zwei Clownsnasen im Gepäck ging der Kanadier Guy Laliberté als siebter Weltraumtourist auf die Reise. Im September und Oktober 2009 verbrachte der Unterhaltungskünstler und Eigentümer des Cirque du Soleil zwölf Tage im Weltraum.

Übrigens ist der Begriff "Weltraumtourist" bei Ansari & Co. nicht beliebt: sie ziehen den Titel "Raumflugteilnehmer" (spaceflight participant) vor.

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Was ist ein Parabelflug?
"Kotzbomber" heißen bei Insidern Flugzeuge, die Parabelflüge absolvieren, also Flüge, bei denen Schwerelosigkeit simuliert wird.

Das funktioniert folgendermaßen: Der Pilot lässt das Flugzeug bei Höchstgeschwindigkeit im Winkel von 45 Grad aufsteigen. Dabei wirkt im Innern das Zweifache der Erdbeschleunigung. Nach etwa zwanzig Sekunden drosselt der Pilot den Schub.

Das Flugzeug bewegt sich nun auf einer Wurfparabel weiter, erreicht seine größte Flughöhe und stürzt dann im 45-Grad-Winkel nach unten. Während dieser Phase herrscht im Inneren des Flugzeugs Schwerelosigkeit.

Für die Passagiere ist das die heiße Phase: Wissenschaftler testen Geräte, erforschen das Verhalten von Stoffgemischen und experimentieren unter Nullgravitation; Filmschaffende drehen "Weltraumszenen"; Privatreisende genießen vielleicht einfach nur das "abgehobene" Gefühl.

Etwa 25 Sekunden dauert die Schwerelosigkeit, dann fährt der Pilot die Triebwerke wieder hoch und fängt das Flugzeug ab. Beim Übergang in den Normalflug wirkt wiederum die zweifache Erdbeschleunigung auf die Passagiere.

Bis zu dreißig Mal wird dieses Parabelmanöver während eines Fluges wiederholt. Viele Menschen reagieren auf die Schwerkraftwechsel mit Brechreiz - daher der Spitzname "Kotzbomber".