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Roboter

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Das Wort Android...
tauchte das erste Mal um 1730 in England auf. Es geht auf den Philosophen und Chemiker Albertus Magnus (1200 bis 1280) zurück, der einen künstlichen Menschen erschaffen wollte.

Seit Jahrzehnten arbeiten Forscher daran, Roboter zu entwickeln, die auf Menschen und auf ihre eigene Umwelt reagieren. Für solche menschenähnlichen Roboter - Humanoiden - gibt es zwei Bezeichnungen: Androiden und Cyborgs.

Ein Androide, wie etwa Film-Androide Lieutenant Commander Data vom Raumschiff Enterprise, ist ein Roboter, der optisch vom Menschen schwer zu unterscheiden ist und sich menschenähnlich verhält.

Die gruseligere und definitorisch umstrittenere Variante ist allerdings der Cyborg - ein Mischwesen zwischen Maschine und lebendigem Organismus. Der Begriff stammt von zwei Wissenschaftlern, die für die Raumfahrt künstliche Menschen züchten wollten.

Der Körper des Cyborgs ist genau wie dessen Organe künstlich - nur das Gehirn ist das eines Menschen. Einige Forscher behaupten, dass auch Menschen mit technischen Implantaten wie Herzschrittmachern oder künstlichen Gliedmaßen der Definition eines Cyborgs entsprächen.

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Regeln für Roboter
"Ein Roboter darf keinen Menschen verletzen oder durch Untätigkeit zu Schaden kommen lassen" - das erste Robotergesetz. Das zweite heißt: "Ein Roboter muss den Befehlen des Menschen gehorchen, es sei denn, solche Befehle stehen im Widerspruch zum ersten Gesetz." Und das dritte Robotergesetz lautet: "Ein Roboter muss seine eigene Existenz schützen, solange dieser Schutz nicht dem ersten und/oder zweiten Gesetz widerspricht."

Diese drei Robotergesetze dienen heute vielen Entwicklern als Leitfaden - und sind sozusagen ein Roboter-Verhaltenskodex, der das Zusammenleben zwischen Menschen und Maschinen regeln soll.

Wie der Roboter-Begriff sind die Robotergesetze der Literatur entsprungen: der in Russland geborene Isaac Asimov (1920 bis 1992), Biochemiker und produktiver Schriftsteller (er veröffentlichte knapp fünfhundert Bücher!), beschrieb seine Grundsätze, die zunächst nur für literarische Roboter gedacht waren, erstmals 1950 in I, Robot, einer Sammlung von Science-Fiction-Erzählungen.

Asimov hat auch Begriffe erfunden, die mittlerweile ganz allgemein in die Science-Fiction-Sprache eingeflossen sind - wie beispielsweise positronisch (1941) als Antonym zu elektronisch und Robotik (1942).