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Wärme

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Was passiert beim Frieren?
Frieren ist eine normale Reaktion des Organismus auf niedrige Umgebungstemperaturen. Die Temperaturregulation sowie das Wärme- und Kälteempfinden des Körpers steuert der Hypothalamus im Gehirn. Er veranlasst den Körper zum Frieren.

Frieren soll verhindern, dass die Körpertemperatur sinkt. Zu diesem Zweck laufen verschiedene Vorgänge im Körper ab: Die Durchblutung der Extremitäten (Finger, Zehen, Nase) sinkt, um die Versorgung lebenswichtiger Organe wie Herz, Gehirn und Nieren sicherzustellen. Die Blutgefäße ziehen sich zusammen, wodurch die Haut blass wird, und die Muskeln beginnen zur Wärmeerzeugung zu zittern.

Ein weiterer Mechanismus des Frierens ist die Gänsehaut, dabei stellen sich die Körperhärchen auf und bilden ein Luftpolster über der Hautoberfläche.

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Heiße Tipps für Frostbeulen
Wie stark jemand bei einer bestimmten Temperatur friert, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Einige körperliche Faktoren beeinflussen die Kälteempfindlichkeit. Dazu gehören die Dicke des isolierenden Unterhautfettgewebes und der wärmenden Muskelmasse, Müdigkeit, Durchblutung und Stoffwechsel.

Eben diese Faktoren lassen sich durch einfache Verhaltensregeln günstig beeinflussen. Zunächst einmal macht eine der Temperatur entsprechende Kleidung viel aus: Um auf Kälteempfinden schnell reagieren zu können, empfiehlt sich die altbekannte Zwiebeltechnik. Dabei werden mehrere Schichten Kleidung übereinander angezogen.

Warme Speisen und Getränke wärmen den Körper von innen. Sehr nützlich sind außerdem Bürstenmassagen, Saunieren, Wechselduschen, Ausdauersport sowie ausreichend Schlaf. Alles, was den Kreislauf stärkt und den Stoffwechsel ankurbelt, kommt Frostbeulen zugute.

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Warum frieren Frauen eher als Männer?
Dass Frauen kälteempfindlicher sind, liegt keinesfalls an etwaiger Wehleidigkeit. Der weibliche Körper besteht im Durchschnitt zu 25 Prozent aus Muskeln, der männliche zu rund 40 Prozent.

Ein weiterer Grund für den Unterschied in der Temperaturwahrnehmung ist die um etwa 15 Prozent dünnere Oberhaut von Frauen. Die Kälte dringt daher leichter in den Körper, was die Durchblutung verschlechtert. Schnell ist die Haut bei Frauen trotz gleicher Umgebungstemperatur um etwa drei Grad Celsius kälter als beim Mann.
 
Frauen verspielen ihren einzigen Vorteil in der Temperaturregelung, wenn sie zu sehr auf ihre schlanke Linie achten: Die Fettschicht - bei Frauen natürlicherweise stärker ausgebildet - dient im Winter als Wärmedämmung.

Auch die bei Frauen beliebte enge, körperbetonte Kleidung ist in der kalten Jahreszeit ungünstig: Warme, schützende Luftpolster bilden sich nur in locker sitzender Kleidung, wie sie klassischerweise Männer tragen.