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Fischotter

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Der Fischotter...
(Lutra Lutra) gehört zur Gattung der Altweltotter (Lutra) und zur Familie der Marder (Mustelidae). Im Volksmund wird er auch Wassermarder genannt. Da es auch in anderen Gegenden der Welt Fischotter gibt, ist die korrekte Bezeichnung für die in Deutschland heimische Art Eurasischer Fischotter.

Er lebt bevorzugt an flachen, fließenden Gewässern mit vielen Verstecken. Seine Hauptnahrung sind Fische. Otter fressen aber auch alle anderen Tiere, die sie erjagen können: dazu zählen beispielsweise Krebse, Enten, Hühner oder Ratten.

Erwachsene Tiere kommen auf eine Länge von 110 bis 130 Zentimetern, alleine ihr Schwanz macht davon 40 Zentimeter aus. Sie können ein maximales Gewicht von sieben bis zwölf Kilogramm erreichen. In freier Wildbahn werden Fischotter bis zu dreizehn Jahre alt, in Gefangenschaft auch älter.

Da völlig unberührte Flussufer selten geworden sind, zählt der Fischotter zu den bedrohtesten Säugetieren Europas. Umweltverschmutzung und die erst 1968 verbotene Jagd nach seinem dichten Fell haben den Otter in Deutschland fast ausgerottet. Auf nur 700 Tiere schätzen Fachleute seine Population. Sie nimmt dank strenger Umweltschutzvorschriften und den Bemühungen von Tierschutzorganisationen allerdings wieder zu.