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LexiTV - Das MDR Wissensmagazin - Bildung für alle

 

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Gorilla

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In Sicherheit
Meist sind Tierschützer machtlos gegen Wilderer, die des Fleisches wegen Primatenmütter töten und deren Nachkömmlinge verschleppen, um sie als Haustiere zu verkaufen. Nur manchmal gelingt es den Aktivisten, Wilderer zu stellen und die Tiere zu befreien. Die jungen Affen, die sie vorfinden, sind oft verwahrlost, unterernährt und verwirrt.

Ein Ort, an dem die Primaten von Tierärzten versorgt werden und anschließend in Sicherheit unter Artgenossen leben können, ist das Limbe Wildlife Center in Kamerun. Fünfzehn Gorillas, fünfzig Schimpansen und einige andere Affenarten sind hier zu Hause.

Hinzu kommen Vögel wie Eulen und Papageien sowie verschiedene Reptilien. Die meisten Nichtprimaten sind aber nur vorübergehend im Wildlife Center; sie werden schnellstmöglich wieder in die Wildnis entlassen.

Neben dem Artenschutz verschreibt sich das Zentrum auch der Bildung und empfängt im Jahr rund vierzigtausend Besucher. Geschichten aus dem Limbe Wildlife Center gibt es auf einem Weblog (englischsprachig), das Mitarbeiterinnen des Zentrums herausgeben.

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Der Handel mit Buschfleisch
Seit den 1990er Jahren nimmt der Handel mit dem Fleisch bedrohter Tierarten rapide zu. In vielen afrikanischen Ländern südlich der Sahara stellt der Verzehr von Wild die größte Bedrohung der Arten dar.

Jedes Jahr werden schätzungsweise über eine Million Tonnen Fleisch aus den tropischen Wäldern gehandelt. Neben dem Fleisch der Gorillas sind Waldelefanten, Paviane und Schimpansen begehrte Fleischlieferanten.

Gefährlich ist der Konsum des Fleisches auch für den Menschen: Affenfleisch ist anfällig für tödliche Krankheitserreger wie Ebola oder SIV/HIV.

Seit Jahren kämpfen Tierschutzorganisationen und die Artenschutzkonferenz (CITES) für schärfere Kontrollen und gegen Korruption.