Seite drucken

LexiTV - Das MDR Wissensmagazin - Bildung für alle

 

Dieser Artikel gehört zum Thema

Insekten

Infobox

Sie sind schwarz-gelb gestreift, summen bedrohlich und interessieren sich für süße Sachen: Im Sommer kommen Wespen und Bienen dem Menschen häufig näher, als dem lieb ist. Wer die summenden Besucher etwas genauer betrachtet, wird schnell Unterschiede feststellen.

Wespen etwa sind deutlich schwarz-gelb gemustert und besitzen die sprichwörtliche Wespentaille; ist der Oberkörper rötlich und leicht behaart, handelt es sich wahrscheinlich um die mit der Wespe verwandte Hornisse. Bienen sind etwas pummeliger, ihre Streifen sind weniger deutlich ausgeprägt und ihr Körper ist behaart.

Aggressiv werden Wespen, Hornissen oder Bienen lediglich, wenn sie in Bedrängnis geraten; sie gehen aber nicht wahllos auf Menschen los, die ihren Kaffeetisch im Garten aufstellen. Falls die Insekten jedoch versehentlich gequetscht werden oder durch ruckartige Bewegungen und wedelnde Hände in Panik geraten, können sie auch zustechen.

Auf Wespen- und Hornissenstiche reagieren manche Menschen allergisch mit Hautreaktionen, Kopfschmerzen und Luftnot bis hin zu Atem- und Kreislaufstillstand. Für alle anderen ist ein Stich zwar unangenehm aber nicht gefährlich, da nur geringe Mengen Gift abgegeben werden. Unter Bienenstichen leiden die Insekten übrigens mehr als die Menschen: Da der Bienenstachel mit einem Widerhaken versehen ist, bleibt er in der Haut des Opfers stecken und die Biene stirbt.