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Katze

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Warum gibt es eigentlich kein Katzenfutter mit Mausgeschmack? Viele Fragen ranken sich ums Futter für die pelzigen Vierbeiner. Die erste Frage ist leicht zu beantworten: zum einen müssten Futterhersteller Mäuse extra für Katzenfutter züchten, zum anderen wäre die Herstellung viel zu teuer: Schweine- oder Rindfleischreste aus Schlachtbetrieben aufzukaufen ist günstiger.

Andere Fragen sind schwieriger: Wie füttert man überhaupt richtig? Katzen sind von Natur aus reine Fleischfresser, brauchen daher einen hohen Fleischanteil in ihrer Nahrung. Auch Innereien und unverdauliche Bestandteile sollten enthalten sein. Katzen kann man durchaus mit rohem Fleisch, so genanntes barfen, ernähren, allerdings ist es ratsam, sich in diesem Fall vorher über die genauen Bedürfnisse der Katzen zu informieren.

Bei industriell hergestelltem Futter sollte man kritisch auf die Inhaltsstoffe schauen. Viele Futterangebote enthalten beispielsweise Zucker. Katzen können jedoch "süß" nicht schmecken, der Zucker ist ausschließlich für Herrchen oder Frauchen da: er färbt das Futter braun und lässt es saftiger und stückiger erscheinen. Für Katzen hingegen ist er ohne Nutzen, greift die Zähne an und enthält unnötige Kalorien.

Auch Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe sind überflüssig. Futterreste sollte man schnell entsorgen und auch den Napf säubern, da Katzen sehr reinlich sind. Auch vermeiden sie es, an ihrer Futterstelle zu trinken, daher sollten mehrere Wassernäpfe mit immer frischem Wasser an verschiedenen Stellen in der Wohnung verteilt sein.