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Krokodil

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Sobek...
war der Name des Krokodilgottes im alten Ägypten. Die Ägypter verehrten ihn als Herrscher über das Wasser und als Fruchtbarkeitsgott. Auf Reliefs hat Sobek einen menschlichen Körper mit Krokodilskopf. In der linken Hand trägt er ein Zepter und in der rechten ein Anch, das ägyptische Lebenssymbol.

Bekannte Kultstätten mit Teichanlagen für die heiligen Tiere gibt es in Krokodilopolis (Fayyum-Becken) und bei Kom Ombo. Dort verstorbene Tiere wurden mumifiziert. Archäologen gruben Tiere mit einer Köperlänge von über fünf Metern aus.

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Das Nilkrokodil
Der Name dieser größten afrikanischen Krokodilart täuscht, denn sie ist mit Ausnahme des Südwestens in den Gewässern ganz Afrikas heimisch.

Nach jahrtausendelanger Verehrung im Altertum wurden die Nilkrokodile im Zwanzigsten Jahrhundert massenhaft gejagt. Wilderer töteten sie, um an ihrer begehrten Haut zu verdienen, aber auch weil es Abschussprämien gab: Die Raubtiere galten lange Zeit als Gefährdung für den Menschen.

In den letzten Jahren hat sich diese Annahme wieder verbreitet: Das Nilkrokodil ist das Krokodil mit den meisten Menschenopfern: Pro Jahr sterben 300-400 Menschen durch die Riesenechsen, was allerdings meist auf unvorsichtiges menschliches Verhalten zurückzuführen ist. Zudem häufen sich Viehverluste und das Zerreißen von Fischernetzen durch das Nilkrokodil, was wiederum mit der stetigen Ausweitung des Siedlungsgebiets der Menschen zu tun hat.

Einst bewohnte das Nilkrokodil den Nil auf seiner gesamten Länge, heute ist nur noch der Oberlauf bis Assuan von den Tieren bevölkert. Immerhin, dank Krokodilfarmen ist der Lederbedarf gedeckt, der Anreiz zum Wildern besteht nicht mehr. 

Im Normalfall erreichen Nilkrokodile eine Körperlänge von vier Metern, die größten Exemplare werden stolze 6,5 Meter lang. Hauptnahrungsquelle der Fleischfresser sind Fische, mitunter reißen sie auch große Säugetiere: wie zum Beispiel Zebras.