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Korallen
Artenschutz

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Korallenschmuck
Seit Jahrtausenden verwendet der Mensch Korallen als Schmucksteine; schon Sumerer, Assyrer und Phönizier fertigten Ketten und anderes Geschmeide aus diesem wertvollen Material. Korallen sollen vor bösen Mächten schützen, Energie und Lebenskraft sammeln. Hersteller von Schmuck bezeichnen sie häufig als organische Edelsteine.

Da blaue und schwarze Korallen unter Naturschutz stehen, ist ihre Verarbeitung verboten. Anders bei Korallenarten in Rosa- und Rottönen; diese Arten kommen noch recht häufig vor. Sehr begehrt für die Schmuckverarbeitung ist, wegen der unverwechselbaren Farbe, die rote Edelkoralle. Etwas preisgünstiger sind Wurzel- und Schaumkorallen; sie dienen oft als Ersatz.

Während die Wurzelkoralle eine eigenständige Korallenart ist und auch Korallensträucher bildet, ist die Schaumkoralle lediglich ein Bestandteil der japanischen Momo-Koralle. Als Schmucksteine werden Korallen zu runden beziehungsweise ovalen Formen oder Skulpturen verarbeitet. Die von Natur aus matte Oberfläche wird meist auf Hochglanz poliert.

Schmuck aus Korallen gibt es in Form von Broschen, Armbändern, Halsketten, Colliers oder Ohrringen. Neben der Verarbeitungsqualität bestimmt auch die Gleichmäßigkeit von Farbe und Form den Wert des Korallenschmucks.