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Nashorn

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Die heute lebenden Nashörner...
gehören zur Familie Rhinocerotidae und bilden fünf Arten aus vier Gattungen. In Asien sind Java-, Sumatra- und Panzernashorn beheimatet, in Afrika Breitmaul- und Spitzmaulnashorn. Nashörner erreichen eine Schulterhöhe von ein bis zwei Metern. Sie sind nach den Elefanten die zweitgrößten Landsäugetiere.

Ihre Haut ist grau bis braun und schlägt bei den asiatischen Arten dicke Falten, so dass die Haut wie ein Panzer wirkt. Das markanteste Merkmal sind die Hörner. Sie haben keinen knochigen Kern, sondern bestehen aus zusammengewachsenen Keratinfasern. Das vordere Horn entwächst dem Nasenbein, das hintere, falls vorhanden, dem Vorderschädel.

Nashörner haben einen sehr gut ausgeprägten Geruchssinn und ein perfektes Gehör, durch die nach allen Seiten drehbaren Ohrmuscheln. Dafür besitzen sie ein sehr geringes Sehvermögen. Die Augen liegen seitlich am Kopf, so dass Nashörner vor ihnen befindliche Objekte nur mit einem Auge anvisieren können.

Männchen sind nach sieben bis acht Jahren geschlechtsreif, Weibchen nach fünf Jahren. Nach einer Tragzeit von 15 bis 18 Monaten (sieben bis acht Monate bei Sumatranashörnern) bringen sie ein Junges zur Welt. Die Pflanzenfresser ernähren sich vor allem von Gräsern und Laub und können bis zu fünfzig Jahre alt werden.