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Raubfische

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Kuno, der Killerwels
Im Oktober 2001 begann die Karriere von Kuno, dem "Killerwels". Zeugen berichteten damals, ein im Mönchengladbacher Volksgarten-Weiher lebender Wels hätte einen Dackelwelpen verschlungen. Von großem Medieninteresse verfolgt, begann alsbald die Jagd auf den Raubfisch. Jedoch hatte keiner der dreißig Angler, die tagelang am Weiher ausharrten, Glück: Kuno blieb unsichtbar.

Viele begannen schon, an Kunos Existenz zu zweifeln, da tauchte das Ungeheuer im Juli 2003 tatsächlich aus den Fluten auf - allerdings mit dem Bauch nach oben. Mitarbeiter des Grünflächenamtes bargen einen stattlichen anderthalb Meter langen und beinahe vierzig Kilogramm schweren Wels. Wegen seiner Bekanntheit - selbst Zeitungen in den USA berichteten über den angeblichen Killerfisch - bleibt Kuno der Nachwelt erhalten: und zwar ausgestopft in der stadtgeschichtlichen Abteilung des Mönchengladbacher Museums Schloss Rheydt.

Ob er allerdings jemals einen Hund gefressen hat, bleibt ungeklärt. Normalerweise bevorzugen Welse kleinere Fische, Frösche, Krebse und manchmal auch Enten oder Ratten - von Dackelwelpen auf der Speisekarte war bisher nichts bekannt.