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Schimpansen

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Menschenaffen
Hominidae
lautet die wissenschaftliche Bezeichnung für die Familie der Menschenaffen. Sie besteht aus zwei Gruppen: den Kleinen Menschenaffen (Gibbons) und den Großen Menschenaffen, zu denen Bonobos, Gorillas, Orang-Utans und Schimpansen zählen.

Die Schimpansen (Pan troglodytes) werden bis zu 1,70 Meter groß und bis zu fünfzig Kilogramm schwer. Diese Affen haben braunes, bisweilen graues oder schwarzes Fell. Ihre Daumen sind den restlichen Fingern gegenübergestellt, was das Greifen erleichtert.

Auf dem Speiseplan der Schimpansen stehen neben Pflanzen auch Insekten und sogar kleine Affen. Bewegliche Lippen, platte Nasen, Schwanzlosigkeit und die Ohren verdeutlichen die nahe Verwandtschaft zu ihrem größten Feind - dem Menschen.

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Jane Goodall (geb. 1934)
Fast drei Jahrzehnte verbrachte die Verhaltensforscherin Jane Goodall in bergigen Wäldern Ostafrikas. 1957, im Alter von 23 Jahren, betritt sie erstmalig afrikanischen Boden, wo sie auf den Paläontologen und Anthropologen Louis Leakey trifft.

Leakey forscht nach der Herkunft des Menschen. Goodall wird seine Assistentin und mit einem Spezialauftrag betraut: Sie soll Schimpansen an den Ufern des Tanganjika-Sees in Tansania beobachten.

Sensationelle Entdeckungen sind die Belohnung für ihre Beharrlichkeit: Einer der Schützlinge macht sich mit einem penibel entblätterten Ast an einem Termitenhügel zu schaffen. Diesen steckt er in einen Eingang des Hügels und zieht ihn über und über mit leckeren Insekten bedeckt heraus. Bis dato war die Herstellung und der Gebrauch von Werkzeugen als Privileg des Menschen angesehen - nun werden die Grenzen zwischen Mensch und Tier aufgeweicht.

Für die wissenschaftlichen Leistungen und ihr lebenslanges Engagement im Umweltschutz wurde Goodall auf vielerlei Art geehrt: seit 2002 ist die mit 27 Ehrendoktortiteln bedachte Forscherin Friedensbotschafterin der UNO.