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Dieser Artikel gehört zu den Themen

Seeadler
Tierschutz

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Tod durch bleihaltige Munition
Bleivergiftung ist in Deutschland die häufigste Todesursache bei Seeadlern. Aber auch andere Greifvögel wie Habichte, Mäusebussarde, Rotmilane und Wanderfalken sind vor dieser Gefahr nicht gefeit. Bleivergiftungen bei Seeadlern werden auch in Polen, Japan, Grönland, Finnland und Schweden festgestellt.

Die Bleigeschosse oder deren Reste nimmt der Seeadler beim Fressen von Aas ("Aufbruch") oder beschossenen und dann im Freiland verendeten Wildtieren auf. Vor allem im Winter, wenn der Zugang zu Fischen und Wasservögeln erschwert ist, weicht der Seeadler auf Aas aus.

Tierschutzvereine fordern schon seit mehreren Jahren ein Verbot der bleihaltigen Munition. Obwohl in Studien inzwischen als gleichwertig bewertet, hat sich bleifreie Munition noch nicht durchgesetzt.

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Eurasiatische Seeadler...
leben in den arktischen bis gemäßigten Zonen Europas und Asiens. Bei einer Körpergröße von bis zu 92 Zentimetern sind Flügelspannweiten von zweieinhalb Metern keine Seltenheit. Damit sind Seeadler die größten Greifvögel Mitteleuropas.

Im Alter von etwa fünf Jahren sind sie ausgewachsen und suchen den Partner, mit dem sie ein Leben lang zusammen bleiben. Das Paar baut ein Nest, das im Laufe der Jahre einen Durchmesser von zwei Metern, fünf Meter Höhe und sechshundert Kilogramm Gewicht erreichen kann.

Einmal im Jahr legt das Weibchen, das größer und schwerer ist als das Männchen, ein bis drei Eier, die von beiden Eltern ausgebrütet werden. Nach circa vierzig Tagen schlüpfen die Jungen und nach weiteren achtzig bis neunzig Tagen verlassen sie das Nest. Vor ihnen liegt ein langes Vogelleben: Seeadler können über 35 Jahre alt werden.