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Wasservögel
Antarktis

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Die Familie der Pinguine...
umfasst siebzehn Arten in sechs Gattungen. Langschwanzpinguine (Pygoscelis) gibt es in drei Arten: den Eselspinguin (P. papua), den Adéliepinguin (P. adeliae) und den Zügelpinguin (P. antarctica). Zu den Großpinguinen (Aptenodytes) zählen der Königspinguin (A. patagonicus) und der Kaiserpinguin (A. forsteri). Beide Arten besitzen einen langen, leicht gekrümmten Schnabel sowie einen charakteristischen orangefarbenen Fleck am Hals. Sie bauen kein Nest, sondern brüten das einzige Ei auf den Füßen aus.

Die größte Artenvielfalt umfassen die Schopfpinguine (Eudyptes). Trotz ihrer Verschiedenheit sind alle am gelb-orangenen Federschmuck zu erkennen. Die Gattungen der Gelbaugenpinguine (Megadyptes) und der Zwergpinguine (Eudyptula) enthalten jeweils nur eine Art. Sie leben in den Gewässern Australiens und Neuseelands. Brillenpinguine (Spheniscus) fühlen sich in nördlich gelegenen Gebieten ebenso zuhause wie in tropischen Regionen.

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Optimal angepasst
Für den harten Kampf ums Überleben im unwirtlichen Lebensraum der Antarktis rüstete die Natur den Pinguin in Jahrmillionen der Evolution optimal aus, zum Beispiel mit einer der besten Stromlinienformen der Tierwelt. Für Bioniker ist er deshalb ein ideales Untersuchungsobjekt.

Wie Forscher der TU Berlin nach jahrelangen Beobachtungen herausfanden, übertrifft der Pinguinkörper alles, was menschliche Technik bisher hervorgebracht hat. Sein Strömungswiderstand ist zehnmal geringer als der eines modernen Sportwagens. Aus diesem Grund verbraucht der Pinguin unter Wasser kaum Energie.

In seiner spindelartigen Form erinnert sein Körper an die Form eines U-Boots oder eines Luftschiffs. Doch statt einer gleichmäßigen Breite weist er eine Wellenstruktur auf: dem dünnen Schnabel folgt der runde Kopf, dann der schlankere Hals, gefolgt von einem massigen Körper, der sich zum Becken hin wieder verjüngt.

Diese Form bewirkt, dass die Strömung eng am Körper anliegt und nicht abreißt. Störende und bremsende Wirbel können so gar nicht erst entstehen. Die Forscher versuchen, auf Basis dieser Beobachtungen die Stromlinienform technischer Anwendungen zu optimieren, was deren Energiekosten dramatisch senken würde.