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Autobahn

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Mythos Autobahn
Um den Bau der Reichsautobahnen rankte sich ein Mythos, der das Projekt zu einem der größten innenpolitischen Erfolge Hitlers stilisierte. Dem Bild der Propaganda widersprechen die Fakten: Die "Straßen des Führers" gingen weder auf dessen Initiative zurück, noch erfüllten sie die hochgesteckten Zielvorgaben: Die mit einfachsten Mitteln ausgeführten Bauarbeiten brachten nur etwa fünf Prozent der Arbeitslosen in Lohn und Brot, die meisten kamen in der wachsenden Rüstungsindustrie unter.

Auch angebliche militärische Zwecke rechtfertigten nicht den Aufwand: Das Militär befürchtete, die hellen Betonstreifen könnten Luftangreifern als Orientierung dienen. Panzer und anderes Kriegsgerät waren außerdem viel zu schwer für den verwendeten Beton und ließen sich schneller und billiger mit der Reichsbahn transportieren. Dass alle "Volksgenossen" auf den Reichsautobahnen im eigenen PKW die Heimat durchquerten, blieb ebenfalls Wunschdenken ihres "Führers": Auf hundert Einwohner kam im Dritten Reich gerade ein Automobil.

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Entspanntes Vorankommen
Wer stressfrei in den Urlaub starten möchte, sollte sich vorher über An- und Abreise Gedanken machen: Muss ich unbedingt am Wochenende fahren, wenn mehr Autos unterwegs sind? Lohnt es sich, eine etwas längere, dafür weniger befahrene Route zu wählen? Kann ich vielleicht sogar mit Bus und Bahn anreisen?

Für längere Autofahrten sollte auf jeden Fall genügend Essen und Trinken an Bord sein, außerdem Unterhaltung für die Kleinen und wärmende Kleidung oder Decken. Informationen über Staus auf der Strecke gibt es im Verkehrsfunk - Hinhören empfiehlt sich also.

Wer schließlich trotz allen Hoffens und Bangens im Stau steht, sollte Ruhe bewahren. Forschungen ergaben, dass Autofahrer im Stau hohe Stress- und Aggressionslevel erreichen. Ruhige Musik kann zur Entspannung beitragen; von aggressiven und lauten Klängen raten Experten ab.

Gymnastik hinterm Steuer trägt ebenfalls zum Stressabbau bei, also ruhig mal Arme und Beine strecken und ein paar Fingerübungen machen. Gegen Langeweile helfen Hörbücher, Spiele und nette Gespräche mit den Mitreisenden.

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Richtiges Verhalten im Stau
Staus sind immer auch Unfallschwerpunkte, darum noch eine Erinnerung an wichtige Verhaltensregeln im Stau. Beim Heranfahren ans Stauende sollten Kraftfahrer den Warnblinker betätigen, um nachfolgende Verkehrsteilnehmer zu warnen. Außerdem ist es wichtig, Platz zu lassen für Rettungswagen und Polizei. Dafür bleibt zwischen der äußersten linken Fahrspur und der Spur rechts daneben eine Gasse frei.

Auf keinen Fall sollten Autofahrer im Stau ihr Fahrzeug verlassen und herumlaufen. Auch das Benutzen der Rettungsgasse und des Standstreifens für schnelleres Vorwärtskommen ist untersagt, denn solche Praktiken führen immer wieder zu Unfällen oder halten Rettungskräfte unnötig auf! Im Stop-and-Go-Verkehr ist die Gefahr von Auffahrunfällen besonders groß - darum immer ausreichend Abstand halten und nicht unaufmerksam werden.

Verengt sich die Fahrbahn, weil eine Spur endet, heißt es: im Reißverschlussverfahren einfädeln. Beim ordnungsgemäßen Reißverschluss, der leider viel zu selten vorkommt, nutzen Fahrer alle Spuren soweit wie möglich aus und ordnen sich erst direkt an der Verengung in die verbliebene Spur ein.