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Ballone

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Abheben für die Wissenschaft
Für die Wetterforschung sind Ballons unentbehrlich. An mehr als siebenhundert Orten dieser Welt steigen zweimal täglich - immer um 24 und um 12 Uhr - so genannte Wetterballons in den Himmel. Sie bestehen aus Latex, haben einen Durchmesser von anderthalb Metern und sind mit Wasserstoff oder Helium gefüllt.

Die unbemannten Ballons ziehen an einer Leine Radiosonden mit sich. Mittels eines kleinen Radiosenders übertragen die fliegenden Messstationen den Meteorologen während des gesamten Fluges fortlaufend Daten über beispielsweise Temperatur, Luftdruck und Feuchtigkeit.

300 bis 400 Meter steigen die Ballone pro Minute. Nach etwa neunzig Minuten erreichen sie eine Höhe von 35 Kilometer - dort platzen sie, und die Sonde gleitet sanft an einem Fallschirm zu Boden.

Besonders wichtig sind Wetterballons, weil sie einen Querschnitt durch die Atmosphäre liefern, während Bodenstationen Werte nur für einen einzigen Punkt ermitteln können. Satelliten, die zwar einen guten Überblick haben, lösen das Wettergeschehen, verglichen mit Ballonsonden, nur ungenau auf.