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Flugsicherheit

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Sind Nacktscanner gesundheitsschädlich?
Das hängt ab von der Art und der Menge der Strahlung, die zum Einsatz kommt. Bei Nacktscannern, die mit Röntgenstrahlen arbeiten, schätzen Experten die Gefahr relativ hoch ein. Röntgenstrahlen sind ionisierend, das heißt sie entfernen Elektronen aus Molekülen.

In lebenden Organismen kann das Schäden hervorrufen, zum Beispiel Krebs auslösen. Wer nur einmal einen Nacktscanner passiert, ist wegen der geringen Dosis kaum gefährdet. "Für Vielflieger und Menschen, die häufiger gescannt würden, wäre das Risiko jedoch nicht vernachlässigbar", schätzt Prof. Dr. Rolf Michel, Vorsitzender der deutschen Strahlenschutzkommission (SSK).

Weniger gut erforscht als Röntgenstrahlung ist die Terahertzstrahlung, deren Wellenlängen zwischen 100 Mikrometer und 1 Millimeter liegen. Terahertzstrahlung ist nicht so hochenergetisch wie Röntgenstrahlung und wird bisher selten in Technik und Medizin angewendet - darum ist relativ wenig über ihre Auswirkungen auf Organismen bekannt.

Es gibt Studien, die nahelegen, dass keine schädlichen Einflüsse durch Terahertzwellen existieren; neuere Tests in Israel und in den USA lassen jedoch den Verdacht zu, dass die Strahlen die DNA beschädigen könnten. Um die Risiken durch Terahertzstrahlen gering zu halten, empfiehlt das Bundesamt für Strahlenschutz eine Obergrenze der Leistungsflussdichte von 10 Watt pro Quadratmeter - derzeit erprobte Geräte liegen weit unter diesem Grenzwert.

Am wenigsten Bedenken gibt es gegen so genannte passive Systeme. Das sind Geräte, die nicht selber strahlen, sondern Strahlung auswerten, die ohnehin "herumschwirrt". Denn jeder Körper sendet von Natur aus Terahertzstrahlen aus - lediglich diese Strahlung auszuwerten, bedeutet unter Garantie kein Gesundheitsrisiko für "Durchleuchtete".