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LKW

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Maut in Europa
In 17 europäischen Staaten gibt es seit längerem Mautsysteme. Oftmals müssen auch PKW-Fahrer zahlen. Die Kosten fallen pauschal für einen bestimmten Zeitraum, nach gefahrener Strecke oder nach Nutzungsdauer an. Fahrzeugmaße, Schadstoffklasse oder Art der transportierten Waren können ebenfalls eine Rolle spielen.

In Ländern wie Frankreich und Italien sind nahezu alle Autobahnen gebührenpflichtig; Norwegen, Dänemark, Polen oder Griechenland erheben nur für bestimmte Strecken, Tunnel oder Brücken einen Obolus. Eine City-Maut ist in einigen Städten, wie London, Wien oder Oslo, fällig.

Zur Erfassung und Kontrolle werden meist Plaketten (Vignetten) oder einfache Registrierungsgeräte eingesetzt. Seit 2007 sind auf Beschluss der EU die Mautsysteme der Mitgliedsländer kompatibel, über Höhe der Gebühren und eingesetzte Technik entscheiden die Staaten weiterhin selbst.

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Ein altes Konzept
"Maut" stammt vom gotischen mota und bedeutet Zoll. Der Bau und Erhalt von Wegen und Brücken kostete Geld und Arbeit, was mit der Maut als Nutzungsgebühr abgezahlt werden sollte. Die Idee der Maut geht auf germanische Stämme zurück: Während die Römer ihre Straßen durch Steuern finanzierten, die Anwohner der jeweiligen Straße regelmäßig zu entrichten hatten, verlangten die Germanen Abgaben von allen Reisenden, die ihre Wege benutzen wollten.

Dieser so genannte Wegzoll setzte sich im Mittelalter als allgemein akzeptierte Form der Straßenfinanzierung durch. In der Neuzeit wurde der Wegzoll in Europa Stück für Stück abgeschafft, da die vielen Abgaben den freien Handel behinderten. Seit den 1950er Jahren gibt es wieder Mautgebühren in europäischen Ländern. Zum einen sollen damit die Kosten der Straßeninstandhaltung gedeckt werden, zum anderen lässt sich mit den Gebühren die Verkehrsdichte, zum Beispiel in Innenstädten, steuern.