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Rolls-Royce
Seit 1904 sind ihre Namen durch einen Bindestrich verbunden - die Namen des Technikers Frederick Henry Royce und des Marketing-Experten Charles Stewart Rolls. Mit seiner Firma C.S. Rolls & Co. handelte Rolls zunächst mit Gebrauchtwagen aus dem Ausland. Auch Royce interessierte sich für Import-Autos.

Von deren Unzuverlässigkeit genervt, baute Royce bald sein eigenes Fahrzeug. Denn in Sachen Automobilbau galt Großbritannien noch immer als Entwicklungsland. Die Jungfernfahrt verlief einwandfrei, und so fand Royce Gefallen am Autobau.

Rolls hörte von dem Automobilbauer und unternahm kurz darauf eine Probefahrt mit einem der Royce-Autos. Der 41-Jährige Royce und der gerade 27 Jahre alte Rolls verstanden sich auf Anhieb, gründeten gemeinsam das Unternehmen Rolls-Royce und stellten ihre Automobile im Dezember 1904 auf dem Pariser Autosalon erstmals der Weltöffentlichkeit vor.

Erst das Modell Silver Ghost (1906-1925) verschaffte den Unternehmern den Ruf, die besten Automobile der Welt zu bauen. Ein Maskottchen sollte die Qualität der noblen Fahrzeuge unterstreichen: Seit 1911 ziert eine geflügelte Kühlerfigur, Spirit of Ecstasy ("Emily"), jeden Rolls-Royce.