Tuk Tuk!
Stau, Lärm, Chaos - Alltag auf Bangkoks Straßen. Doch kleine, knatternde Fahrzeuge bahnen sich stets ihren Weg. Um eines jener Taxis auf drei Rädern zu ergattern, genügt ein einfacher Ruf.Irrsinnig - mit nur einem Wort lässt sich das Geschehen auf Bangkoks Straßen treffend beschreiben. Und wahrscheinlich ist das sogar noch untertrieben: Stau, Smog und Lärm gehören zum Alltag in der thailändischen Hauptstadt. Wer den Irrsinn hautnah erleben möchte, sollte eine Fahrt mit dem Klassiker unter Bangkoks Transportmitteln wagen: dem Tuk Tuk.
Motor zwischen den Knien
Benannt ist das dreirädrige, wenig Vertrauen erweckende Fahrzeug nach dem typisch knatternden Geräusch des Zweitakt-Motors. Der sitzt, ähnlich dem eines Motorrads, von einer Abdeckung geschützt zwischen den Knien des Fahrers. Gelenkt wird das Dreirad mit einem breiten, verchromten Lenker. In den 1950er Jahren kamen die ersten dieser billigen Vehikel aus Japan herüber. Seitdem prägen sie das Stadtbild Bangkoks.
Achtzig Stundenkilometer
Aufregend ist die Fahrt in so einem Tuk Tuk: Geschickt und durch nichts zu erschüttern schleusen die Fahrer das Gefährt durch enge Verkehrslücken, verwinkelte Gassen und verstopfte Straßen. Ist der Weg, was allerdings selten vorkommt, einmal frei, beschleunigen sie schon mal auf achtzig Stundenkilometer - dann ist Festhalten empfehlenswert.
Laut und unbequem - aber schnell
Das flinke und günstige Vehikel hat aber auch Nachteile: Es ist überaus laut, wahrscheinlich das lauteste Gefährt auf Bangkoks Straßen; die Sitze sind unbequem, schmal und kaum gepolstert. Und in der zur Seite hin offenen Personenkabine ist der Fahrgast Lärm und Abgasen ungeschützt ausgeliefert. Doch im dahin schleichenden Straßenverkehr Bangkoks sind die wendigen Tuk Tuks die schnellste Möglichkeit, ans Ziel zu kommen.
Ulrike Wolf (27.10.2004)
Infobox
Taxi zum Abheben
Fast 18 Millionen Menschen leben in der brasilianischen Megametropole Sao Paolo. Rund vier Millionen PKW, zehntausend Busse und über dreißigtausend Taxis sorgen täglich für Verkehrschaos und kilometerlange Staus. Wer es sich leisten kann, umgeht den Stau: Über vierhundert Helikopter-Taxis bringen begüterte Kunden in Minutenschnelle in fast jeden Winkel der Stadt.
Für ein entsprechendes Entgelt natürlich: Zwischen 140 und 420 Euro kostet eine Tour. Seit Mitte der 1990er Jahre boomt das Geschäft mit den fliegenden Luxustaxis. Inzwischen haben sogar Einkaufszentren, Unternehmen, Wohnanlagen und Supermärkte Landeplätze auf den Dächern eingerichtet.
Fast 18 Millionen Menschen leben in der brasilianischen Megametropole Sao Paolo. Rund vier Millionen PKW, zehntausend Busse und über dreißigtausend Taxis sorgen täglich für Verkehrschaos und kilometerlange Staus. Wer es sich leisten kann, umgeht den Stau: Über vierhundert Helikopter-Taxis bringen begüterte Kunden in Minutenschnelle in fast jeden Winkel der Stadt.
Für ein entsprechendes Entgelt natürlich: Zwischen 140 und 420 Euro kostet eine Tour. Seit Mitte der 1990er Jahre boomt das Geschäft mit den fliegenden Luxustaxis. Inzwischen haben sogar Einkaufszentren, Unternehmen, Wohnanlagen und Supermärkte Landeplätze auf den Dächern eingerichtet.


