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Bauernhof

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Der ländliche Betrieb...
bildete bereits im 19. Jahrhundert eine abgeschlossene Einheit, den so genannten Bauernhof. Er war durch seine Vielseitigkeit gekennzeichnet; der Bauer züchtete neben Schweinen, Pferden und Kühen auch Kleinvieh. Zum Arbeitsalltag des Bauern gehörte es, das Vieh zu füttern, den Stall auszumisten und die gemolkene Milch weiterzuverarbeiten. Mit den Erträgen wurde die eigene Familie ernährt.

Zum Hof gehörte das Hauptgebäude, in welcher die bäuerliche Familie lebte. Daneben gab es noch diverse Stallungen für das Vieh, Weiden und die zu beackernden Flächen. Bäuerin und Bauer genossen in der Gesellschaft ausgesprochen hohes Ansehen.

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Agrotourismus...
bezeichnet ein touristisches Angebot im ländlichen Raum. Die Touristen werden auf dem Bauernhof beherbergt und lernen den bäuerlichen Betrieb aus nächster Nähe kennen. Neben den Tieren, mit denen sie in Kontakt kommen, können sie hofeigene Produkte probieren oder beispielsweise Melkmaschinen begutachten.

Der Agrotourismus ermöglicht den Bauern eine zweite Einnahmequelle neben der Landwirtschaft. Diese Art des Tourismus ist in weiten Teilen Europas bekannt: In der Schweiz, in Österreich, Frankreich und auf Mallorca kann man ebenfalls Ferien auf dem Bauernhof erleben.