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Detektive

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Am 22. Mai 1859 wird Arthur Ignatius Conan Doyle in Edinburgh geboren. Nach dem Schulabschluss in einem englischen Internat studiert er ab 1876 Medizin in Edinburgh. Die Doktorwürde in der Tasche, wird Conan Doyle zunächst Schiffsarzt; 1882 lässt er sich in Southsea bei Portsmouth nieder.

Ende 1887 erscheint Sherlock Holmes' erstes Abenteuer: Eine Studie in Scharlachrot. Ab 1891 gibt es die Geschichten um den genialen Meisterdetektiv regelmäßig im Strand Magazine. Bald jedoch wird der Schriftsteller seines Helden überdrüssig: Am 4. Mai 1893 stürzt Holmes die Reichenbachfälle im Berner Oberland hinab - sehr zum Unmut der in die Zehntausende gehenden Leserschaft.

Der Autor schreibt, mit weniger Erfolg, weiter: Sachbücher, Fachbücher, historische Romane. Während des Burenkriegs geht Conan Doyle freiwillig als Feldarzt nach Südafrika und verfasst eine Chronik, in der er Englands Kolonialpolitik verteidigt. Für seinen Einsatz wird ihn König Edward VII. 1902 zum Ritter schlagen. 1901 erscheint eine weitere Holmes-Erzählung, die chronologisch vor dem Tod des Detektivs spielt: Der Hund der Baskervilles. 1903, befördert durch den Druck der Fans und durch ein großzügiges Angebot seines Verlegers, lässt Conan Doyle Sherlock Holmes tatsächlich zurückkehren.

Neben dem Schreiben engagiert sich der Autor politisch, unter anderem im Fall George Edalji und als Freimaurer. 1912 erscheint sein wohl bekanntester Roman außerhalb der Holmes-Reihe: Die vergessene Welt. Conan Doyle widmet sich verstärkt Spiritismus und Mystizismus, finanziert Studien zum Seelenleben des Menschen und wird Mitglied in der Gesellschaft für Parapsychologie. 1927 erscheint die letzte Holmes-Erzählung im Strand Magazine. Sir Arthur Conan Doyle stirbt am 7. Juli 1930 an einer Herzkrankheit.