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Entführung
Ritter

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Nach dem Tode Friedrichs II. im Jahr 1464 herrschten seine Söhne Albrecht (1443 bis 1500) und Ernst (1441 bis 1486) zunächst gemeinsam über Kursachsen. 1485 teilten sie ihre Ländereien - inzwischen war die Landgrafschaft Thüringen hinzugekommen - untereinander auf.

1547 kam es zum Bruch, zwei unabhängige Herrscherhäuser entstanden: Die Albertiner stellten in den kommenden Jahrhunderten zahlreiche sächsische Herrscher wie August den Starken und den letzten sächsischen König Friedrich August III., der 1918 abdankte.

Die Ernestiner blieben machtpolitisch eher bedeutungslos. Erst im 19. Jahrhundert gelangten Mitglieder der Nebenlinie Sachsen-Coburg und Gotha durch Heirat in mehrere europäische Herrscherhäuser - ihre Nachkommen regieren heute noch in Belgien und in Großbritannien.