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Förster
Wald

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Die größten Waldgebiete der Welt sind die Regenwälder Südamerikas und die borealen Nadelwälder, die sich von Skandinavien über Russland und Sibirien bis nach Kanada erstrecken. Hier wie dort gibt es große Bestände an Urwald, wo der Mensch noch keinen Einfluss genommen hat und die natürliche Dynamik daher ungestört ist.

In Mitteleuropa hingegen existieren nur noch wenige Relikte von Urwäldern, zum Beispiel die Rotbuchenwälder der ukrainischen und slowakischen Waldkarpaten und Teile der Dinarischen Bergwälder im Gebiet des ehemaligen Jugoslawien. In Deutschland sucht man Urwald vergeblich.

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Natürlicherweise bestünde Deutschlands Wald heute zu zwei Dritteln aus Buchenmischwald und zu einem Fünftel aus Eichenmischwald. Tatsächlich jedoch machen Kiefern und Fichten mehr als die Hälfte des Bestands aus, Buchen und Eichen rund ein Viertel. Ursache sind Aufforstungen im 19. Jahrhundert, in denen schnell wachsende Nadelbäume, oftmals in Reih und Glied, gepflanzt wurden.

Mehr als dreißig Prozent der Fläche Deutschlands sind mit Wald bedeckt. Der größte Anteil, 44 Prozent, ist Privatwald und gehört Banken, Versicherungen, Unternehmen oder Privatpersonen. Körperschaftswald, also Wald im Besitz von Städten und Gemeinden, macht 20 Prozent der Waldfläche aus. 37 Prozent besitzt der Staat, also Bund, Länder und Treuhand.