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Hafen

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Wer zentnerschwere Säcke tragen konnte, war früher am Hafen gut aufgehoben. Arbeit gab es genug, schließlich mussten die Schiffe so schnell wie möglich gelöscht und wieder beladen werden. 18 Tonnen Stückgut bewegten zehn Mann während einer Schicht. Anfang der 1950er Jahre kam dann der Gabelstapler: was zuvor mehrere Männer per Hand schleppten, transportierte nun nur noch ein Mann mit einer Maschine.

Doch erst die Containerschifffahrt veränderte die Hafenarbeit grundlegend: Heute steuert modernste Technik die komplexen logistischen Abläufe des Warenumschlags. Dementsprechend werden qualifizierte Spezialisten benötigt, die komplexe technische Geräte bedienen können. Die Automatisierung führte aber auch an Bord der Schiffe zu einem Wandel der Arbeit:

Während die Zahl der Besatzungsmitglieder immer kleiner wird, erhöht sich der Druck durch die Reeder, die die Routen bestimmen und kurze Liegezeiten im Hafen verlangen. Laut einer Studie der Universität Bremen über seemännisches Arbeiten würden viele Matrosen nur noch als "Ladungsbegleiter" wahrgenommen. Sie fühlten sich häufig eingeschlossen in der engen Welt des Seetransports und gleichzeitig ausgeschlossen vom Leben an Land.

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Die größten Häfen der Welt, gemessen am jährlichen Containerumschlag (Zahlen für das Jahr 2009, Angaben in TEU):

 1. Singapur (Singapur) 25,9 Millionen
 2. Shanghai (China) 25,0 Millionen
 3. Hongkong (China) 21,0 Millionen
 4. Shenzhen (China) 18,3 Millionen
 5. Busan (Südkorea) 12,0 Millionen
 6. Guangzhou (China) 11,2 Millionen
 7. Dubai (V.A.Emirate) 11,1 Millionen
 8. Ningbo (China) 10,5 Millionen
 9. Qingdao (China) 10,3 Millionen
10. Rotterdam (Niederlande)        9,7 Millionen