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Klimagipfel

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Klimawandel - Fakten und Vorhersagen
Eine Autorität, wenn es um die Erforschung des Klimawandels geht, ist der 1988 ins Leben gerufene Weltklimarat (eigentlich Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen oder kurz IPCC). In seinem Vierten Sachstandsbericht fasste der Rat 2007 wichtige Erkenntnisse zum Stand der globalen Erwärmung zusammen: Um 0,74 Grad Celsius ist demnach die durchschnittliche Temperatur auf der Erde in den letzten einhundert Jahren angestiegen, Gletscher und Polareis schmelzen, der Meeresspiegel steigt, Dürren und extreme Wetterereignisse nehmen an Häufigkeit und Intensität zu.

Verantwortlich für den Temperaturanstieg sind Treibhausgase wie Kohlenstoffdioxid (CO2), Methan (CH4) und Lachgas (N2O). Der Mensch trägt entscheidend zur Freisetzung solcher Gase bei: durch das Verbrennen fossiler Energieträger, durch das Roden der Wälder, beim Bewirtschaften von Äckern und Weiden. Die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre liegt heute weit über dem Niveau vor der industriellen Revolution (CO2: plus 36 Prozent, CH4: plus 148 Prozent) und übertrifft sogar alle Hochs der vergangenen 650.000 Jahre.

Das optimistischste Szenario des IPCC sagt bis zum Ende des 21. Jahrhunderts einen weltweiten Temperaturanstieg von 1,1 Grad Celsius voraus - im schlimmsten Fall könnten es 6 Grad Celsius werden. Die Folgen wären unter anderem: massives Artensterben (zwanzig bis dreißig Prozent der Tier- und Pflanzenarten wären gefährdet), Trinkwassermangel und Ernteausfälle in vielen Regionen, Überflutungen auf Pazifikinseln und in den großen Flussdeltas Asiens und Afrikas, das Sterben des Regenwaldes im Amazonasgebiet.