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Vietnam

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Mit einer Größe von mehr als 330.000 Quadratkilometern gleicht die Fläche Vietnams etwa der Deutschlands. Die Sozialistische Republik Vietnam grenzt an das Südchinesische Meer, China, Kambodscha und Laos. Noch lebt die Mehrheit der 85 Millionen Einwohner auf dem Land, doch ist eine demografische Verschiebung zugunsten der Städte zu beobachten. Wichtigste Metropolen sind die Hauptstadt Hanoi im Norden und Ho Chi Minh Stadt im Süden.

Geografisch wird Vietnam auch als "Bambusstange mit zwei Reisschalen" bezeichnet, liegen im Norden und im Süden doch jeweils zwei fruchtbare Flussdeltas, wo vor allem Reis angebaut wird. Dazwischen befindet sich eher karges Gebiet, das aus Wäldern und Gebirgen besteht. Klimatisch ist das Land in zwei Klimazonen unterteilt: in das gemäßigte tropische Wechselklima des Nordens und in das tropische Klima des Südens. Wetterscheide ist der Wolkenpass nördlich von Da Nang.

Mehr als dreißig Jahre nach dem Krieg mit den USA hat Vietnam noch immer unter den Spätfolgen zu leiden: durch den Einsatz des Entlaubungsmittels Agent Orange sind nicht nur weite Teile der Umwelt vergiftet. Auch kommen in den ländlichen Gebieten überproportional häufig Fehl- und Missgeburten vor. Dennoch vermarktet die Regierung zunehmend das Potenzial ihres Landes, indem sie den Tourismus fördert, der seit zehn Jahren kontinuierlich zunimmt.